Big Dutchman ist ein weltweit führendes Unternehmen, dass Anlagen zur Geflügel- und Schweinehaltung exportiert. Die Anlagen bilden eine Bandbreite von Bio-Haltung bis zu den extremen Haltungsformen, die vor allem im Ausland praktiziert werden. Größtenteils werden die Produkte für Big Dutchman von Zulieferern aus aller Welt produziert, die sich auf spezielle Themenbereiche konzentrieren.

Big Dutchman kann einige Vorteile aus dem unbeschränktem Welthandel ziehen, u.a. wie in dem obigen Text schon angeführt, das spezialisierte Zulieferer aus aller Welt qualitativ hochwertige, aber billige Ressourcen und Teile importieren können, die weiterverarbeitet oder direkt exportiert werden. Außerdem kann die Firma so in die gesamte Welt exportieren und so den Umsatz steigern und neue Märkte entdecken.

Auch die Kunden von Big Dutchman haben Vorteile vom internationalen Handel. So zum Beispiel die größere Auswahl, sodass sie neben lokalen Firmen, die eventuell eine schlechtere Qualität oder höhere Preise bieten, auch ausländische Firmen wählen können. Außerdem profitieren sie von den niedrigen Preisen, die Big Dutchman ohne Zölle bieten kann. Denn wenn der Welthandel durch Zölle eingeschränkt wird, werden auch die Landwirte in ihrer Planungssicherheit eingeschränkt, da sie nicht mehr mit gleich bleibenden Preisen planen können. Und das ist nur ein Teil des Problems:

Aber selbst wenn sie sich nicht ändern, dann ist die Anlage ungefähr 20% teurer. Und diese zwanzig Prozent kann ich natürlich nicht bei mir behalten, die muss ich auf das Produkt umschlagen und deswegen werden dann die Endprodukte teurer und am Ende vom Tag wird dadurch dann das was man produziert, z.B. Eierprodukte, teurer und genau das sehen wir in Amerika, dass Produkte für Verbraucher teurer werden und oder auch qualitativ schlechter, weil gewisse Anbieter auch gar nicht mehr in die USA exportieren. Das heißt dann für das Land oder für den Verbraucher, dass ich keine richtige Auswahl habe, sondern ich mich auf die vorhandenen Produkte beschränken muss und die sind dann vielleicht qualitativ nicht so gut.

Interview mit Ulf Meyer

So Ulf Meyer im Interview mit unserer Redaktion.

(rko)